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Stundentafel am Liborius-Gymnasium


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Kommentar

1. Begründung
2. Organisatorische und pädagogische Maßnahmen
 2.1. Veränderungen der Stundentafel
   2.1.1. Die Einrichtung einer Klassenleiterstunde für die Klassen 5 und 6
   2.1.2. Das Vorziehen der zweiten und dritten Fremdsprache
   2.1.3. Die Stellung des Faches Informatik
   2.1.4. Die Erweiterung des Stundenvolumens der Fächer Geographie und Sozialkunde
   2.1.5. Die Kürzung des Stundenvolumens im Fach Sport in Klasse 7 und der spätere Einsatz des Faches Physik
   2.1.6. Die Einrichtung von Projektkursen in den Klassen 8 bis 10
 2.2. Weitere organisatorische Maßnahmen
   2.2.1. Klassenbildung
   2.2.2. Klassenlehrerwechsel/Fachlehrerwechsel
 2.3. In-Kraft-Treten/Übergangsregelungen
3. Zusätzliche Absprachen mit den Fachschaften
4. Zukünftige Aufgaben und Absichtserklärungen

 


1.    Begründung
   
    Das Liborius-Gymnasium hat im sogenannten “Grundkonsens” vom 21.10.1997 die Schwer-punkte und Ziele seiner Bildungs- und Erziehungsarbeit in einem Leitbild formuliert. Dem-nach zielt unsere Erziehungsarbeit auf den ganzen Menschen. Wir wollen Schüler und auch Lehrer begleiten und fördern bei ihrer Suche nach sich selbst, nach Gemeinschaft und nach Sinn in ihrem Leben bzw. nach Gott.
   
    Die vorliegende Konzeption versucht die oben genannte Schwerpunktsetzung unseres Leit-bildes in einer Stundentafel und in weiteren organisatorischen und pädagogischen Maßnah-men in der Schulwirklichkeit stärker zum Tragen kommen zu lassen. An unserer Stundentafel soll nachvollzogen werden können, worauf unsere Bildungs- und Erziehungsarbeit zielt.
   
    Die vorliegende Konzeption setzt daher Schwerpunkte im Bereich

   
 
2.    Organisatorische und pädagogische Maßnahmen
   
    2.1    Veränderungen der Stundentafel

   
    Die im Anhang abgedruckte Stundentafel zeigt gegenüber der bisherigen kleinere, gegenüber der staatlichen aber durchaus substantielle Veränderungen. Diese sind:
   
2.1.1.    Die Einrichtung einer Klassenleiterstunde für die Klassen 5 und 6
Die Klassenleiterstunde in der Eingangsphase des Gymnasiums eröffnet die Chance, in der Erziehungsarbeit mit den neu an der Schule aufgenommenen Schülern ein für die folgenden Jahre ihrer Entwicklung tragfähiges Fundament zu legen.

    Deshalb soll die Klassenleiterstunde Raum geben

 
     
2.1.2.    Das Vorziehen der zweiten und dritten Fremdsprache

    Auch das je um ein Jahr vorgezogene Einsetzen der weiteren Fremdsprachen beab-sichtigt, früh ein sicheres Fundament des Lernens zu legen:

   
2.1.3.    Die Stellung des Faches Informatik

Mit der Ausweitung des Unterrichts auf die Klassen 7-12 erhält das Fach Informatik eine neue Basis. Das im Gegensatz zur staatlichen Stundentafel an unserer Schule be-reits frühzeitig und ausdrücklich eingerichtete Fach wird durch zwei Schwerpunkt-aufgaben bestimmt:


2.1.4.    Die Erweiterung des Stundenvolumens der Fächer Geographie und Sozialkunde


    Die Erhöhung des Stundenvolumens der Fächer Sozialkunde und Geographie um je eine Stunde hebt Kürzungen beim Übergang in die derzeitig gültige Stundentafel wie-der auf. Dies bedeutet eine Wiederaufwertung zweier Fächer, welche die argumenta-tive Auseinandersetzung mit Fragen des menschlichen Zusammenlebens in der Ge-sellschaft ebenso in den Mittelpunkt stellen wie die damit an unserer Schule verbun-denen Fragen nach den zugrunde liegenden Werten und Einstellungen. Gerade für Ju-gendliche in der Mittelstufe ist dies in Fragen der Suche nach sich selbst, nach Ge-meinschaft und Sinn von essentieller Bedeutung.
   
    Beide Fächer leisten einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Erziehung und Bil-dung der Schüler, insbesondere zur Vorbereitung auf ihre zukünftige Rolle als Bürger unseres politischen und gesellschaftlichen Systems und auf ein demokratisches Zu-sammenleben.
 
   
2.1.5.    Die Kürzung des Stundenvolumens im Fach Sport in Klasse 7 und der spätere Einsatz des Faches Physik

Das Fach Sport wird im 7. Schuljahrgang dem Stundenumfang der staatlichen Stun-dentafel angeglichen, sodass zum einen das Fach Physik, das in der sechsten Klasse der vorgezogenen zweiten Fremdsprache weichen musste, seinen Gesamtstundenum-fang behalten und zum anderen das Fach Informatik in der Klasse 7 einsetzen kann.

2.1.6.    Die Einrichtung von Projektkursen in den Klassen 8 bis 10

Schüler, die keine dritte Fremdsprache erlernen, erhalten in den Klassen 8 bis 10 Un-terricht in sogenannten Projektkursen von gleichem Stundenumfang.

    Die Dreistündigkeit des Kurses über ein Schuljahr hinweg sichert Kontinuität und schafft in der Zensierung Gleichwertigkeit gegenüber den Schülern, die eine dritte Fremdsprache gewählt haben und dafür auch nur eine versetzungsrelevante Zensur er-halten.
   
    Die Projektkurse sind methodisch und didaktisch als Formen freien Unterrichts konzi-piert. Zugleich stellen sie Möglichkeiten zur Vernetzung von Unterrichtsfächern dar und räumen fächerverbindendem Lernen an unserer Schule einen festen Platz ein.
   
Die Projektkurse werden jahrgangsmäßig einem Aufgabenfeld zugeordnet:


2.2    Weitere organisatorische Maßnahmen
2.2.1.    Klassenbildung


Das Vorziehen der zweiten Fremdsprache lässt eine Neuaufteilung der Klassen im Zusammenhang mit der Fremdsprachenwahl organisatorisch und vor allem auch pä-dagogisch nicht mehr sinnvoll erscheinen. Die Klassengemeinschaften sollen in Zu-kunft von Jahrgang 5 bis Jahrgang 10 stabil bleiben.

2.2.2.    Klassenlehrerwechsel/Fachlehrerwechsel

 

 
2.3    In-Kraft-Treten/Übergangsregelungen
   
Die neue Stundentafel gilt ab Schuljahr 2006/7 uneingeschränkt für alle Schüler bis einschließlich des Jahrgangs 7. Für die anderen Jahrgänge treten folgende Übergangsregelungen in Kraft:


3.    Zusätzliche Absprachen mit den Fachschaften


Der Wahlkurs Informatik wird in Zukunft in einer ersten Stunde unterrichtet werden, um den Schülern bessere Lernbedingungen zu schaffen.

Das Fach Sozialkunde unterstützt das Fach Geschichte in Klasse 8, vor allem im Bereich der Methoden (Interpretation von Karikaturen, Verfassungsschemata, ...) Details werden zwi-schen den Fachschaften noch besprochen.

4.    Zukünftige Aufgaben und Absichtserklärungen

   
Der frühere Einsatz der zweiten Fremdsprache und das insgesamt sehr hohe Stundenvolumen wird einzelne Schüler stark fordern oder zeitweilig überfordern. Hier wollen wir, wo nötig, helfen durch

Als Ausgleich zum oft bewegungsarmen Alltag der Schule soll in Zusammenarbeit mit der Fachschaft Sport ein Konzept erarbeitet werden, das über den Sportunterricht hinaus Raum schafft für Freude an der Bewegung und ganzheitliche Körpererfahrung, z. B. durch Bewegte Pausen, Sportförderkurse, Ski- und Wasserfreizeiten o. Ä.

Das Fahrtenkonzept muss überarbeitet und der Zeitpunkt des Sozialpraktikums neu bedacht werden.

Dessau, den 22.05.2006, nach einstimmiger Verabschiedung durch die Schulkonferenz


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