Der Hl. Liborius

Der Heilige Liborius, Namensgeber unserer Schule, ist der Bistumspatron des Erzbistums Paderborn, von wo aus nach der Reformation und bis zur Neugründung des Bistums die Katholiken des heutigen Bistums Magdeburg betreut wurden.Über das Leben des Heiligen Liborius ist wenig Verlässliches bekannt. Er war wohl Kelte (Gallier) und lebte im 4. Jahrhundert. Belegt ist lediglich, dass er Bischof von Le Mans im heutigen Frankreich war. Wahrscheinlich haben sich auch der Heilige Martin von Tours und Liborius persönlich gekannt. Liborius muss Großes geleistet haben bei der Ausbreitung des Christentums in seiner Heimat. Sein Todestag wird auf den 23. Juli 397 datiert, weswegen Ende Juli in Paderborn und andernorts sein Namenstag begangen wird.

Unser Namensgeber wird oft mit einem Pfau oder einer Pfauenfeder dargestellt. Dies geht auf eine Legende zurück, wonach bei der Übertragung der Reliquien des Heiligen nach Paderborn im Jahre 836 ein Pfau der Prozession vorangeschritten sei, der dann beim Erreichen des Bestimmungsortes tot umgefallen sei. Wer sich das Logo des Liborius-Gymnasium genauer anschaut, wird darin eine stilisierte Pfauenfeder erkennen.
Da unser Namenspatron an einem für den Schulbetrieb so ungünstigen Termin, üblicherweise mitten in den Ferien, seinen Namenstag hat, liegt unser Schulfest nicht auf dem Namenstag unseres Schutzpatrons sondern auf dem Nikolausfest, denn Nikolaus ist der Schutzpatron der Kinder. (Quelle: www.libori.de)


 

Pfauenfeder am Haupteingang

Eine stilisierte Pfauenfeder prägt das Logo unserer Schule seit kurz nach ihrer Gründung vor knapp 30 Jahren. Ein Pfau steht zu Füßen der Liborius-Figur im Foyer der Schule. Denn ein Pfau, in der christlichen Bildtradition Sinnbild der Auferstehung, soll einst der Prozession mit den Gebeinen des Heiligen beim Einzug in den frisch erbauten Paderborner Dom vorangeschritten sein.

Als das Bistum Paderborn nun coronabedingt 2020 nach einem Ersatz für die sonst üblichen großen Feierlichkeiten im Dom und in der Stadt suchte, kam man in der Bistumsleitung auf den Gedanken, die Paderborner Glasbaufirma Peters mit der Umsetzung von stilisierten Pfauenfedern in einem aufwändigen Glasdruckverfahren zu beauftragen. Jede Pfauenfeder sollte eine Verbindung aus Paderborn an einen anderen Ort der Welt symbolisieren, an dem der Hl. Liborius noch heute prägend ist.

An einer der auf dem Domplatz aufgestellten Stelen gab es daher einen QR-Code, der zu einem Hörtext verlinkt war, den Herr Krueger und Henriette Worms aus der jetzigen zwölften Klasse eingesprochen hatten.

Inspiriert durch die Aktion in Paderborn, ist mit Hilfe des Fördervereins und einer Einzelspende der Firma Becker Sicherheitstechnik nun im Eingangsbereich unserer Schule ein solches Pfauenfeder-Motiv hinter die Sicherheitsglasscheibe montiert worden und grüßt die Besucher unserer Schule - und natürlich auch alle, die hier lernen und arbeiten - schon mit dem Betreten der Schule.

Der ausführenden Firma und allen Förderern ein herzliches Dankeschön!